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zur Übersicht NO auf Bildungsreise

„Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen nach Wundern schnappen,
um nur in ihrem Unsinn und Albernheit beharren zu dürfen,
und um sich gegen die Obermacht des Menschenverstandes und der Vernunft wehren zu können.“
Goethe


NO wird vom Planeten Nostalgia auf die Erde geschickt, um das deutsche Schulsystem zu inspizieren.
Dabei trifft er auf Gero, einen Bildungsbürokraten und Gesamtschul-Ideologen. In sokratischer Manier fragt ihm der kleine Außerirdische Löcher in den Bauch.
Dadurch prüft er Geros Ideologie auf Herz und Nieren – und entzaubert sie.
Bernd Franzinger, Autor der bekannten ‚Tannenberg-Krimis‘, hat Pädagogik, Soziologie, Philosophie sowie Psychologie studiert und in Erziehungswissenschaft promoviert.
Er arbeitet seit über 30 Jahren an einer Integrierten Gesamtschule.

"Das Buch ist als Satire geschrieben, entlarvt aber auf eindrucksvolle Weise anschaulich die Worthülsen, Lebenslügen und das Wunschdenken bei der Einrichtung von Gemeinschafts-/Gesamtschulen. Es liest sich hervorragend, überhaupt nicht trocken."

Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg



"Ein Buch zum Schmunzeln. Allerdings wird dieses Schmunzeln auch manches Mal zu einem bittersüßen Lächeln, verbunden mit heftigem Kopfnicken. Allzu sehr fühlen sich Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler an eigene Erfahrungen und Erkenntnisse aus ihrer täglichen Schulumgebung erinnert ...
Ein Buch von knapp zweihundert Seiten, in Wort und Stil verblüffend treffend formuliert und dadurch wunderbar lesbar. Bücherfreunde blättern Seite für Seite mit feixender Neugier um. Ein Buch, welches ein vergnügtes Lese-Wochenende garantiert."

Philologenverband Schleswig-Holstein



"Ihr Buch habe ich mit sehr viel Freude gelesen. Sie haben einen erfrischenden Schreibstil, der die aktuellen Themen ungeschönt offenlegt."

C. Diepenbrock, Landesvorsitzende Sekundarschullehrerverband Sachsen-Anhalt



"Ich teile Ihre Auffasung voll und ganz, die in Ihrem wunderbaren Buch 'NO auf Bildungsreise' zum Ausdruck kommt.
Danke für dieses Buch - es hat mir gut getan, aus ebenfalls berufenem Mund meine Sorgen geteilt zu erleben."

Gesamtschullehrer aus Hessen


Leserbrief zum Artikel ‚Studie bestätigt Durchlässigkeit des Schulsystems' vom 5.3.2014:

"Nun hat eine Längsschnittstudie (!) das bestätigt, was jeder, der mit offenen Augen durchs Leben geht, bereits seit seiner eigenen Schulzeit weiß: Das differenzierte deutsche Schulsystem besitzt eine enorme vertikale Durchlässigkeit, und das bereits seit der sogenannten 'Bildungsexpansion' in den 1960er Jahren, also zehn Jahre vor (!) der ersten Gesamtschulgründung. Jeder, der etwas anderes behauptet, ist ein Scharlatan und Rosstäuscher, der alle möglichen (Eigen-)Interessen verfolgt und dabei ausgerechnet diejenige Schülerschaft einer abstrusen Zwangsbeglückungsideologie opfert, für die man sich angeblich so engagiert: die Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern. Natürlich müssen die Schüler die angebotenen Bildungschancen auch nutzen, denn ohne 'quälen' keine 'Qualität' des Schulabschlusses. Es ist an der Zeit, dass die Gleichheitsapostel und Einheitsschulfetischisten endlich ihre Scheuklappen ablegen – allerdings fürchte ich, dass diese an deren Betonköpfen festgewachsen sind. Man muss nur einen (fassungslosen) Blick ins schöne Baden-Württemberg werfen, wo gerade eines der erfolgreichsten deutschen Schulsysteme ohne Not zerstört wird. Die Zeche zahlen die Kinder - ihnen raubt man durch diesen blinden Ideologen-Aktionismus wertvolle Bildungschancen!"

Dr. phil. Bernd Franzinger, Kaiserslautern


"Knut ist süß – scharfe Kritik an Gesamtschule, satirisch verpackt

… In zahlreichen, recht humorvollen und amüsanten Streitgesprächen, die immer wieder auch in sehr ernste Feststellungen münden, werden Gesamtschulideologie und Gesamtschulwirklichkeit einer scharfen, deutlich satirischen Kritik unterzogen. Und der Autor weiß, wovon er schreibt. Er ist selbst seit über 30 Jahren an einer Integrierten Gesamtschule tätig. Er bezeichnet sie als ‚Spaß- und Unterforderungsschule‘ und spricht von einem Irrweg, der keineswegs zu mehr Bildungsgerechtigkeit führe.
Er wird noch deutlicher: Die Gemeinschaftsschule sei schon deshalb ‚gemein‘, weil sie den Eltern suggeriere, auf diesem Königsweg auch ihr Kind mühelos zu einem hochwertigen Schulabschluss bringen zu können. Interessant ist eine andere Erfahrung: Nur ein Kollegenkind hat die Gesamtschule besucht. Alle anderen Lehrkräfte hätten ihre Kinder an Gymnasien beziehungsweise an Realschulen angemeldet. Sehr witzig ist schließlich die Szene mit den sogenannten Lernbrillen …"

Bayerischer Realschullehrerverband


"NO auf Bildungsreise' bedarf keiner Rezension mehr, denn schon viele haben vor uns das Buch gelobt. Lesen Sie also das Buch sofort."

Verband der Sekundarschullehrer in NRW


„Der Autor entlarvt den Reformwahn im Bildungswesen in einer lockeren, amüsanten und höchst originellen Art und Weise.“

Die österreichische höhere Schule, Heft 3/2014


"Buchautor Bernd Franzinger geht bei Lesung in Waghäusel mit Gemeinschaftsschule hart ins Gericht

Ein Gesamtschullehrer, der mit der Gemeinschaftsschule ins Gericht geht? Der sie am liebsten aushebeln würde, wenn er könnte?
Vor rund 80 Zuhörern machte der Buchautor Bernd Franzinger in kritischer und doch humorvoller, mitunter auch sarkastischer Weise klar, was er von der vielgepriesenen Gemeinschaftsschule hält, nämlich nichts ... Franzinger, auch als Autor der 'Tannenberg-Krimis' bekannt, macht aus seiner Ablehnung keinen Hehl: "Es tut mir im Herzen weh, wie ein funktionierendes und profiliertes Schulsystem in Baden-Württemberg, das über Jahrzehnte hinweg bestes Ansehen genoss, zunichte gemacht wird."

Badische Neueste Nachrichten, 19.2.2014


Leserbrief an die Redaktion 'DIE RHEINPFALZ' zum Artikel 'Hoffnung für kleine Realschulen plus' vom 23.1.2014 "Etikettenschwindel in Reinkultur!

Wenn ich den Begriff 'Realschule plus' lese, muss ich unwillkürlich an die Midas-Sage denken. Allerdings verwandelt sich das, was das rheinland-pfälzische Bildungsministerium in die Hand nimmt, erfahrungsgemäß nicht in Gold, sondern in Mist. Da werden innerhalb weniger Jahre die Hauptschulen in Regionalschulen und anschließend in Realschulen plus umgetauft, obwohl sich weder etwas an den Schulgebäuden, noch an der Zusammensetzung der jeweiligen Schülerschaft, noch an deren Problemen geändert hat. Warum nicht den nächsten Schritt gehen und die ehemaligen Hauptschulen in Gymnasien umbenennen? Diese könnten anschließend mit dem bildungspolitischen Zauberstab in Gesamtschulen verwandelt werden. Warum nicht noch einen weiteren Schritt gehen und den Neugeborenen das Abiturzeugnis in die Wiege legen? Dann wären endlich Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit hergestellt!

Dr. Bernd Franzinger, Kaiserslautern


„Wer sich der Bildungsdiskussion einmal auf andere Weise als durch wissenschaftliche Fachliteratur und die Lektüre von Gesetzen und Erlassen sowie politischen Programmen nähern möchte, der sollte zu Bernd Franzingers „No auf Bildungsreise“ greifen. Der Krimiautor schildert die Reise zweier Außerirdischer auf die Erde, wo es zur Nachtzeit auf einer Waldlichtung zu einem Gespräch der beiden mit Gero, einem ehemaligen Sportlehrer kommt, der einige Jahre an einer Integrierten Gesamtschule unterrichtet hat und jetzt Mitarbeiter am IPIZ (dem „innovationspädagogischen Indoktrinationszentrum“) ist und deshalb von den Außerirdischen als Fachmann behandelt wird. In den Waldszenen erinnert der Roman in Grundzügen an die Pädagogischen Vorlesungen Nietzsches in Basel, der ja auch ein Gespräch über Bildung nachts im Wald fingiert und darin seinen Unmut über die damaligen Verfallserscheinungen ausdrückt, seinen Missmut über eine „Pädagogik der breiten Hände“, aber auch über die Ausbreitung eines anstrengungsfreien Wissenserwerbs.

Als Franzingers Fantasie-Roman schon fast beendet zu sein schein, nimmt er nochmals gewaltig Fahrt auf: Die beiden Außerirdischen vom Planeten Nostalgia zwingen Gero, von einer Beobachtung in Leben und Unterricht einer Gesamtschule, in die sie ihn hineinbeamen, zu berichten. Man erkennt hier die haarsträubenden Diskrepanzen zwischen Werbung und Wirklichkeit. Ein Fortbildner, von dem man eine Unterrichtsstunde erleben kann, trägt bezeichnenderweise den Doppelnamen Peter Schaum-Schläger. Bisweilen kann man hellauf lachen, bisweilen bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Auch die Außerirdischen, die die Verrenkungen der Fortschrittspädagogik und ihre Verlogenheit vorführen, sind nicht immer nur erstaunt oder belustigt über das, was sich in der schönen Welt der Gesamtschule abspielt, sondern ehrlich empört. Diese Empörung teilt sich auch dem Leser mit, und am Ende möchte er ob dieses geballten Un- und Wahnsinns, der eben doch Methode hat, dem pädagogischen Irrsinn, in dem sich schon so viele mit einem gewissen Maß an Resignation und Zynismus eingerichtet haben, entgegentreten.

Im Laufe der Lektüre wachsen dem Leser die beiden Außerirdischen ans Herz, besonders der kleine NO, der wie ein Bienchen oder eine Birne Gero umschwirrt, in vielen Farben blinkt und nach unterschiedlichen Gerüchen duftet, ganz neugierig ist und immer kluge Sprüche ablässt. Eingangs möchte er wiederholt erfahren, was pupsen ist, und bringt Gero schließlich dazu, es ihm vorzuführen. Ironischerweise erfährt man gegen Ende des Buches, dass ein neues initiatives Programm, das Peter Schaum-Schläger vorstellt, abgekürzt PUPS heißt („PUPS steht für-Professionelle-Unterrichts-Perfektionierungs-Strategie“). Leider sind die „außerirdischen Anmerkungen zum deutschen Schulsystem“, besonders im Vergleich von Pädagogensprech und Wirklichkeit, aus der Erfahrung gewonnen.

Das Buch ist ein Vergnügen - die Wahrheit ist bitter.“

Dr. Winfried Holzapfel, Vorstand Bund Freiheit der Wissenschaft


„Bernd Franzinger weiß, wovon er spricht: Denn Dr. phil. Franzinger arbeitet selbst seit über 30 Jahren an einer Integrierten Gesamtschule. Die Gesamtschul-Rhetorik und das gesamte Argumentarium der inzwischen in die leicht ergrauten Jahre gekommenen Reformpädagogen der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts sind ihm deshalb aus der langjährigen Praxis geläufig. Kaum ein Argument, das Franzinger nicht anspricht und im Rahmen der durchweg humorvollen Dialoge zwischen Gero, dem reformpädagogischen Protagonisten des Buches, und seinen außerirdischen Besuchern im wahrsten Sinne des Wortes auseinandernimmt.

Wer zwischen den Zeilen weiterdenkt, bekommt neben Franzingers Kritik an der vermeintlich modernen "Spaß- und Unterforderungsschule" aber auch zahlreiche Anregungen für die schulpädagogische Unterrichtspraxis. "NO auf Bildungsreise" ist deshalb nicht nur für schulgeplagte Eltern, sondern vor allem auch für Lehrkräfte und alle übrigen Beteiligten am täglichen Schulbetrieb eine mehr als nur unterhaltsame Lektüre. Franzinger spart nicht an ebenso feinsinnigen wie treffenden Analysen, wie z. B. der Feststellung, dass die Ideologie der G e m e i n schaftsschule schon deshalb "... gemein [ist], weil sie den Eltern suggeriert, dass auf diesem vermeintlich neuen Königsweg auch ihr Kind quasi mühelos hochwertige Schulabschlüsse erreichen wird", oder dem kleinen Seitenhieb auf die bekannte Lehrergewerkschaft, die "... ihre Aufgabe weniger in der Interessenvertretung ihrer Mitglieder und Beitragszahler sieht, als vielmehr darin, über die Schulen und deren Lehrer und Schüler die Gesellschaft radikal umzukrempeln. Prädikat: Unbedingt lesenswert!"

Dr. Walter Scheuerl, Initiator des erfolgreichen Volksentscheides gegen die Einführung der sechsjährigen Primarschule in Hamburg


„Sehr schnell habe ich die überaus treffenden Darstellungen in Ihrem Buch „NO auf Bildungsreise“ gelesen. Es ist wunderbar!!! Auf geschickte, humoristische Weise bringen Sie alles auf den Punkt.
Es ist Ihnen hervorragend gelungen, Gero immer wieder vor Augen zu halten, welchen Illusionen die Gemeinschaftsschule erliegt. Sie beschreiben die Situation, wie sie in echt auch ist: Die Gemeinschaftsschulbefürworter haben Vorstellungen, aber bitte ja nicht für sie selber, nur die anderen sollen alle gleich sein."

Ingrid Ritt, Sprecherin der Initiative Differenziertes Schulwesen,
Landesvorsitzende Elternverband Bayerischer Realschulen e.V.


„Ihr Buch liest sich ganz hervorragend.“

Student aus Baden-Württemberg


Leserbrief zum Artikel ‚Huch?!“ (FAZ a. S., 8.12.2013, S. 4)

„Huch – welch ein (PISA-)Wunder! Man muss also nur die Haupt- und Realschulen in Gemeinschaftsschulen umwandeln – und schon haben sich die sogenannten ‚Risikoschüler‘ in handzahme und strebsame potentielle Abiturienten verwandelt. Mich hat dieser Artikel spontan an die Midas-Sage erinnert. Solche Märchen sind irgendwie süß – die Realität ist leider bitter. Bis dato existiert nicht eine einzige belastbare wissenschaftliche Studie, die eine Überlegenheit integrierter Schulsysteme beweist. Die Fakten sprechen dagegen eine eindeutige Sprache: Gesamt-/Gemeinschaftsschulen sind 30 % teurer als das gegliederte Schulwesen und dazu auch noch ineffizienter. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Einheitsschule ist der gigantischste Etikettenschwindel und die größte Steuergelder- und-Bildungschancen-Vernichtungsmaschine, seitdem es Schulen gibt.“

Dr. phil. Bernd Franzinger


„NO auf Bildungsreise verschlang mein Mann binnen 2 Tagen. Da er selbst Lehrer ist, konnte er vieles nachvollziehen. Ein lautes Lachen, sich ständig in Ihren Zeilen wiederfinden, waren für 48 Stunden an der Tagesordnung.“

Frau eines Grundschullehrers aus Rheinland-Pfalz


„Ein großes Kompliment für Ihr Buch! Da könnte man jedes Wort einzeln unterstreichen. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre für alle Lehrer werden.“

Hauptschullehrerin aus Baden-Württemberg


„Ich habe vor kurzem ein Exemplar Ihres wunderbaren Buches "NO auf Bildungsreise" zugeschickt bekommen. Ich habe das Buch binnen zweier Tage verschlungen. Ihr Buch sollte von JEDEM Lehrer/von JEDER Lehrerin, egal in welchem Staat, gelesen werden. Sie als Experte bringen es dermaßen auf den Punkt. Das Buch fasst Kraus, Krautz, Liessmann, Binswanger, Sahlberg u. a. so leichtfüßig zusammen, dass es ein Genuss ist, das Buch zu lesen.“

Mag. Verena Hofer, Pressereferentin der AHS Gewerkschaft, Obfrau der VCL Tirol


„Ich habe das Buch jetzt gelesen und auch schon viel verkauft. Die Analyse der Gesamt- und Gemeinschaftsschule … ist brillant. Sehr gut finde ich diese satirische Art für jemand, der sich erst Eindenken will. Sie durchdringen das Thema Schritt für Schritt.“

Buchhändlerin aus Süddeutschland


„Ihr Buch vom Außerirdischen NO hat bei uns im Kollegium einer Förderschule hohe Wellen geschlagen, im Sinne von absoluter inhaltlicher Zustimmung, großer Heiterkeit und vor allem Respekt vor Ihrer Courage dem politisch-ideologischen Bildungsgemurkse die Stirn zu bieten! Bei uns im "Schwoabaländle" herrscht, seit Grün-Rot an der Macht ist, dasselbe Bildungschaos, weil aus ursprünglich pragmatischen Erwägungen Schulstandorte im ländlichen Raum zu erhalten, die epochale, pädagogisch revolutionäre Erfindung der Gemeinschaftsschule, zuzüglich der Inklusion, als pädagogisches Nonplusultra ins Schüler-/Lehrer-/Eltern-Kommunenleben gerufen wurde!

Ein absoluter Schnellschuss aus der Hüfte, mit absoluter Verleugnung der schulpraktischen Umsetzbarkeit. Aber "haleluja", wir arbeiten fürderhin individuell und der Schüler steht im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit! Das ist ein Tiefschlag, nicht nur ins Lehrerherz, sondern auch drunter!
Nochmal Respekt, machen Sie weiter, lassen Sie sich nicht unterkriegen!“

Lehrer an einer baden-württembergischen Förderschule


Leserbrief an die Redaktion ‚DIE RHEINPFALZ‘ zum Artikel ‚Dreyer: Bildung bleibt kostenfrei‘ vom 21.11.2013

„Bildungspolitik bleibt chaotisch!
Welch eine beeindruckende Bilanz, die das Herz eines jeden Steuerzahlers höherschlagen lässt – allerdings nicht aus Begeisterung:
Abschaffung der von der vorherigen SPD-Landesregierung eingeführten Studiengebühren für Langzeitstudenten (ab dem 18. Semester in Höhe von 650.- pro weiterem Semester, wodurch den Hochschulen jedes Jahr 3,5 Mill. Euro entgehen), völlig misslungene und zähneknirschend zurückgenommene Grundschul-‚Reform‘, Schließung der Hauptschulen, Zerstörung der Realschulen und Substitution durch die sogenannte ‚Realschule plus‘, die eigentlich ‚Realschule minus‘ heißen müsste, weiterer Ausbau der Integrierten Gesamtschule, dem gigantischsten Etikettenschwindel und größten Steuergelder-und-Bildungschancen-Vernichtungs-Moloch, seitdem es Schulen gibt etc.“

Dr. Bernd Franzinger


„Unser Literatur-Tipp für die vor uns liegende Herbstzeit: Bernd Franzinger: NO auf Bildungsreise.“

Wir-wollen-lernen!-Elterninitiative, Hamburg


„Hier ein Buch-Tipp, der wärmstens zu empfehlen ist. Statt "trockene" Fachliteratur zu unserem Bildungssystem, eine tolle Geschichte mit viel Fantasie, Wortwitz und Intelligenz. Auf diese Art und Weise Hintergründiges über unser Bildungssystem zu erfahren, macht neugierig auf mehr..... Autor " Bernd Franzinger", Titel des Buches " No auf Bildungsreise".“

Bündnis pro Bildung, Baden-Württemberg


„Habe soeben Ihr Buch zu Ende gelesen. Kurz gesagt: sehr lesenswert.“

Dr. M., Hessen


„Wie erfrischend, so Vernünftiges in so guter Formulierung zu lesen! Gerne verbünden wir uns mit Gleichgesinnten, noch dazu, wenn es sich um solche Insider wie Sie handelt. (In Österreich wird die Bildungsdiskussion von selbst ernannten so genannten ‚Experten‘ beherrscht, die seit ihrer eigenen Schulzeit nie wieder ein Klassenzimmer von innen gesehen haben).“

Dr. S., Wien


„Ich möchte Ihnen ein großes Lob zu Ihrer Kritik an der Gesamt-/Gemeinschaftsschule aussprechen.“

Gymnasiallehrer aus Baden-Württemberg


„Viele Ihrer Sätze waren wie Balsam für meine Lehrerseele. Der Informationsgehalt, den Sie Ihren Lesern offenbaren, ließ mich aufatmen, brachte Klarheit in meine Gedanken, die angeregt wurden, das deutsche Schulsystem zu reflektieren sowie die Strukturen meines Arbeitsplatzes zu überdenken.“

Gesamtschullehrerin aus Rheinland-Pfalz


„In den Grundpositionen sind wir deckungsgleich. Ich würde mich über eine Vertiefung des Kontaktes sehr freuen.“

Realschullehrer aus Niederbayern


„Endlich ein wichtiger und richtiger Beitrag zum gruseligen und traurig-machenden Reformwahn in der Schule. Möge dem Buch die Aufmerksamkeit zuteil werden, die ihm gebührt. Sie haben sicher einen Nerv getroffen, denn die schweigende Mehrheit ist eben nicht für die Gesamtschule – das sind nur Politiker und ein Teil der Presse. Und natürlich die sog. Bildungsökonomen, die nur noch das Bildung nennen, was vermarktbar ist. Ein trauriger Niedergang!“

Ehemalige Lehrerin aus Hamburg


„Großes Kompliment, wie Sie auf unterhaltsame Weise Einblicke und Hintergründe in unser Bildungssystem ermöglichen. Ich lese Ihr Buch gerade mit Begeisterung und muss regelmäßig lauthals loslachen.“

Lehrerin aus Oberschwaben


„Ich habe Ihr Buch mit sehr viel Freude und auch Erkenntnisgewinn gelesen.“

Dr. W. aus Baden


„Ihre Diagnose der Gemeinschaftsschule trifft in vollem Umfang zu und kann auch meine uneingeschränkte Zustimmung bekommen.“

Ehemaliger Gymnasiallehrer aus Karlsruhe


„Ich muss gestehen, dass ich anfangs skeptisch war: Ein Gesamtschullehrer, der die Gesamtschule aushebelt … Aber: Ich war sehr positiv überrascht und habe das Buch fast in einem Zug gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen – mit Humor, Witz und Kenntnis geschrieben.“

Prof. Dr. Z. aus Norddeutschland


Kommentare zu meinem am 19.11.2013 bei andreas-unterberger.at, dem meistgelesenen österreichischen Internet-Blog, veröffentlichten Gastbeitrag mit dem Titel ‚Gesamtschule: Risiken und Nebenwirkungen‘:

„Danke Herr Dr. Franzinger und schöne Grüße aus Niederösterreich in den Pfälzer Wald! Ich schließe mich Ihrer Meinung vollinhaltlich an. Hier in Österreich stehen wir vor genau der gleichen Problematik, wobei hier die abhängigen Massenmedien gehöriges Wort bei der Debatte mitreden und Druck machen. Und ein Wunsch noch: Bitte setzen Sie sich auch weiterhin so intensiv für die Erhaltung des bewährten Gymnasiums ein und halten Sie den Verschlechterungstendenzen entgegen: Bitte durchhalten und nicht ruhig sein und niemals aufgeben, allen Widrigkeiten zum Trotz.“

„Der kleine Unterschied ist, daß ich diesem Rohrkrepierer von Medikament ausweichen bzw. dessen Einnahme verweigern kann. Bei unserem hoffnungsvollen Nachwuchs gelingt es mit der herrschenden Schulpflicht leider nicht, ihn vor den Risiken und Nebenwirkungen des Systems zu schützen, noch dazu wo uns unsere Volkszertreter per Gesetzesreformen permanent zwangsbeglücken. Man fragt sich, warum die Verantwortlichen nicht auf Experten wie Herrn Dr. Franzinger hören, die ihr Wissen und ihre Erfahrung nicht zuletzt auch aus der Praxis schöpfen? Ist die ideologische Umerziehung für die Linken wichtiger als eine bestmögliche Ausbildung? Dann bleibt tatsächlich nurmehr eine mächtige Rebellion als einzig wirksames Gegenmittel, um doch noch den drohenden Verfall der staatlichen Bildungseinrichtungen zu verhindern!“


Interview im Magazin ‚LEO‘ vom 31.10.2013

„Herr Franzinger, bei der teils harschen Kritik an der Gesamtschule in Ihrem Buch – haben Sie Ihren Job als pädagogischer Mitarbeiter eigentlich noch?
(lacht). Das fragen mich im Augenblick alle. Ja, ich verrichte nach wie vor meinen Dienst an einer integrierten Gesamtschule.
Wie sind Sie denn nach Jahren des Verfassens von reiner Unterhaltungsliteratur dazu gekommen, ein solches Buch zu schreiben?
Diese Dinge brennen mir schon sehr lange unter den Nägeln. Speziell die Gesamtschule ist ein grandioser Etikettenschwindel und die teuerste Steuergeldervernichtungsmaschine, seit es Schulen gibt. Ich habe schon lange den Zwang verspürt, diesen Wahnsinn, der im Bildungswesen passiert, zu kommentieren, und nur darauf gewartet, dass ich den entsprechenden Namen als Autor habe, um ein bildungssystemkritisches Werk gut platzieren zu können …
Sie haben also in Ihrem Umfeld viele Rückmeldungen? Oft ist es ja so, dass der Prophet im eigenen Land nichts zählt …
… Die Krimis hatten auch von Anfang an in Kaiserslautern einen großen Fankreis. Bei ‚NO‘ habe ich allerdings den umgekehrten Eindruck. In der Region hier wird kaum der darin enthaltene Zündstoff erkannt. Überregional ist das anders. Ich finde, man muss endlich etwas gegen diese kostspieligen Gesamtschul-Experimente unternehmen, bei denen unsere Kinder als Versuchskaninchen missbraucht werden. Ich habe das jetzt getan. Und es hat mordsmäßig Spaß gemacht.“


„Ein Krimi-Autor meuchelt die Gemeinschaftsschule

Bernd Franzingers Buch ist eine Sience-Fiction-Polemik gegen die Einheitsschule/Ärger mit Schulverwaltung.
Üblicherweise lässt Bernd Franzinger ja Menschen ermorden – in seinen Krimis mit dem Pfälzer Kommissar Tannenberg. In seinem neuesten Buch aber macht er ein anderes Opfer kalt: die Gesamtschul-Idee. Unerbittlich nimmt er die ‚Spaß- und Unterforderungsschule‘ auseinander – und dabei hilft ihm ein kleiner Außerirdischer namens ‚NO‘. Der kleine roboterähnliche Kerl kommt vom Planeten Nostalgia und erkundet die Bildungssysteme fremder Planeten …
Für Franzinger sind Gesamt- und Gemeinschaftsschulen ein ‚Irrweg‘, der keineswegs zu mehr Bildungsgerechtigkeit führt, sondern an dessen Ende mehr Verlierer stehen … Das Brisante an diesem Urteil: Franzinger arbeitet hauptberuflich selbst seit 30 Jahren als Pädagoge in der Ganztagsbetreuung einer Integrierten Gesamtschule …
Der 57-jährige Krimi-Autor ist promovierter Erziehungswissenschaftler – und nun hat er Ärger mit der Schulaufsicht, muss sich schriftlich verteidigen … Die neue Gemeinschaftsschule nennt Franzinger eine ‚vorsätzliche Täuschung‘. Sie sei im Prinzip nur eine Kopie der ‚dahinsiechenden‘ Gesamtschule. ‚Mir tut es weh, dass Baden-Württemberg dafür ein funktionierendes Schulsystem kaputt macht‘, erklärt der rebellische Pfälzer …“

Elvira Weisenburger in Badische Neueste Nachrichten vom 29.10.2013


Leserbrief zum FAZ-Artikel ‚Die richtige Akademikerquote' vom 29.10.2013:

„Warum beenden wir nicht die Debatte um die ‚richtige Akademikerquote‘ und verleihen einfach jedem Baby am Tag seiner Geburt einen akademischen Titel (den sich die Eltern aussuchen dürfen)? Damit würde auf einen Schlag das in den bildungsfernen Schichten angeblich verborgene enorme akademische Potential gehoben – und endlich Bildungsgerechtigkeit hergestellt.“

Dr. Bernd Franzinger


Leserbrief an die Redaktion ‚DIE RHEINPFALZ‘ zum Artikel ‚Künftig einfachere Zeugnisse‘ vom 11.10.2013:

„Und schon wieder kann sich der duldsame Bürger und brave Steuerzahler mit staunenden Äuglein an den Meisterleistungen der chaotischen rheinland-pfälzischen Bildungspolitik ergötzen: Nachdem fünf Jahre lang viele Millionen Steuergelder in den Sand gesetzt, die Lehrerschaft verärgert, Eltern verunsichert und tausende Grundschüler als Versuchskaninchen eines völlig überflüssigen ‚Schreibtischexperten-Experimentes‘ missbraucht wurden, wird nun zähneknirschend ‚zurückgerudert‘ – aber nicht etwa in den Hafen der schulpädagogischen Vernunft, denn dort ist es den Innovations-Fetischisten viel zu langweilig.
Ist es nicht geradezu makaber, dass ausgerechnet die Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern, deren Bildungschancen man angeblich erhöhen will, die Zeche für diesen blinden Bildungsbürokraten-Aktionismus zahlen? Denn durch diesen unsinnigen Firlefanz wurden deren Bildungschancen nicht verbessert, sondern reduziert – eine Tatsache, die übrigens jedem Schulpraktiker bestens bekannt ist. Also keine Innovationen mehr? Doch! Es gibt durchaus eine sinnvolle (und zudem hocheffiziente) Innovation im Bildungsbereich: Die fristlose Kündigung der ‚Reformgurus‘ und ‚Innovationsapostel‘.“

Dr. Bernd Franzinger


Leserbrief zum FAZ-Artikel 'Akademisierungswahn?' vom 6.10.2013:

"Entwickelt sich die FAZ zum 'Gesamtschul-Förderverein'? Wie sonst soll man die Artikel 'Wir brauchen das Gymnasium für alle' vom letzten Sonntag und den heutigen (Titel: 'Akademisierungswahn?') deuten? In dem einen wird die Umwandlung der kostenfreien Premium-Bildungsanstalt 'Gymnasium' in Gesamtschulen nach dem 'Vorbild der amerikanischen High School' (sic!) gefordert und in dem anderen wird behauptet, dass 'einige Forschungsergebnisse ... dafür' sprächen, 'dass die frühe Trennung, die das deutsche Schulsystem vornimmt, den Aufstieg nicht fördert'. Welche Forschungsergebnisse sollen das bitte schön sein? Alle, die ich kenne, weisen eindeutig darauf hin, dass die Einheitsschulen gerade den Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern Bildungschancen rauben - Gesamtschulen verhindern den sozialen Aufstieg! Zudem diskreditieren sich solche verbalen Amokläufe, wie sie der Autor leider mehrfach produziert hat, von selbst: 'Noch die dümmsten Akademikerkinder schaffen es auf die Universität, während das Potential der Bildungsfernen nicht ausgeschöpft wird ...' Ich bitte eindringlich um höhere journalistische (und akademische!) Qualität!“

Dr. Bernd Franzinger


Leserbrief zum Interview mit Frau Frevert (FAZ a. S., 29.9.2013, S. 21)

„Nach einer zutreffenden Analyse der sinnvollen Bildungsexpansion in den 60er und 70er Jahren (übrigens ohne Beteiligung der Gesamtschulen!) zieht Frau Frevert einen aberwitzigen Schluss: Sie fordert die Umwandlung ausgerechnet der dafür verantwortlichen kostenlosen Premium-Bildungsanstalt ‚Gymnasium‘ in Gesamtschulen nach dem ‚Vorbild der amerikanischen High School‘ (sic!). Wenn eine Direktorin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung solch eine Laudatio auf das bekanntermaßen ineffiziente, hoch selektive (Stichwort: teure Privatschulen) amerikanische Schulsystem hält, kann man nur fassungslos den Kopf schütteln.“

Dr. Bernd Franzinger


Gastkommentar für den meistgelesenen österreichischen Internet-Blog andreas-unterberger.at

Stellen Sie sich bitte einmal vor, es befindet sich ein Medikament auf dem Arzneimittelmarkt, dem seriöse wissenschaftliche Studien nicht nur die Unwirksamkeit, sondern auch noch gravierende Nebenwirkungen nachgewiesen haben. Zudem ist dieses Medikament 30 % teurer als ein anderes, dessen Wirksamkeit und Verträglichkeit hinlänglich bestätigt wurde. Doch der Hersteller weigert sich strikt, sein Medikament vom Markt zu nehmen. Er zeigt sich völlig unbeeindruckt von den Studien und reagiert trotzig mit der Aussage: ‚Theoretisch ist es hocheffizient‘. Undenkbar, nicht wahr?
In der Schulpolitik geschieht seit Jahrzehnten durchaus Vergleichbares: Seit über 40 Jahren werden in Deutschland Schüler als ‚Dauer-Versuchskaninchen‘ eines Einheitsschul-Experiments missbraucht, dessen gravierende Nebenwirkungen bestens wissenschaftlich belegt sind: Gerade derjenigen Schülerklientel (Kinder aus bildungsfernen Milieus), wegen der man diese Zwangsbeglückungsmaßnahmen angeblich durchführt, beraubt man ihrer Bildungschancen, denn diese Schüler werden an Gesamtschulen bedeutend schlechter gefördert als im gegliederten Bildungssystem. Galt vor 50 Jahren das katholische Mädchen vom Lande als Inbegriff der Bildungsbenachteiligung, so wird heutzutage dem männlichen Gesamtschüler diese zweifelhafte Ehre zuteil. Selbstredend werden natürlich auch die Kinder aus bildungsbürgerlichen Elternhäusern nicht annähernd so gut gefördert wie an einem Gymnasium. In Deutschland wird (nachdem man das Gymnasium seit Jahren erfolgreich ‚sturmreif‘ geschossen hat) gerade ein sogenanntes ‚zweigliedriges Schulsystem‘ installiert, das aus Integrierten Gesamtschulen/Gemeinschaftsschulen und Gymnasien besteht. Lethargische Elternreaktionen wie: „Mir doch egal, was die machen, das Gymnasium wird eh nicht angetastet“ sind fatal, denn die Demontage des Gymnasiums findet bereits seit Jahren auf breiter Front statt: Abschaffung der verbindlichen Schullaufbahnempfehlung, Abschulungsverbot, Losverfahren für die Vergabe von Gymnasialplätzen, diverse andere bildungsbürokratische Vorschriften zum Aufweichen der gymnasialen Bildungsstandards etc. Mit diesen Torpedos versenkt man das Flaggschiff Gymnasium, um das uns die ganze Welt beneidet! Am Ende dieses Prozesses steht dann tatsächlich ein zweigliedriges Schulsystem – und zwar eines, das aus staatlichen Gesamtschulen und teuren Privatschulen besteht. Man muss sich immer wieder vergegenwärtigen, dass der Begriff ‚Gesamtschule‘ die Zerschlagung des Gymnasiums impliziert, denn erst dann sind Gesamtschulen auch wirklich Gesamtschulen.
Es geht mithin um nichts Geringeres, als um die Qualität und den Erhalt der kostenlosen Premiumbildungsanstalt ‚Gymnasium‘, einer bewährten Schulform, die breiten Bevölkerungskreisen den sozialen Aufstieg ermöglicht hat und weiter ermöglicht!
Spricht die Tatsache, dass die allermeisten Gesamtschullehrer ihre eigenen Kinder nicht an einer Gesamtschule, sondern an einem Gymnasium anmelden, nicht Bände über die Scheinheiligkeit dieser als bildungspolitische Erlösungsformel verkauften Schulform?
Viele Grüße aus dem rebellischen Pfälzer Wald!

Dr. Bernd Franzinger


Leserbrief an die Redaktion ‚DIE RHEINPFALZ‘ zum Artikel ‚Die Revolution ist gelungen‘ vom 6.9.2013

„Dass bei einer Jubelfeier eine Laudatio die nächste jagt, ist nicht verwunderlich. Wunderlich sind allerdings die Begrifflichkeiten, mit denen diese gespickt sind. Da spricht die Bildungsministerin von einer durch die Integrierten Gesamtschulen ausgelösten ‚Revolution‘ im Schulsystem. Ja, diese Revolution hat tatsächlich stattgefunden - verursacht von einer arroganten, realitätsfernen rheinland-pfälzischen Bildungspolitik: Galt vor 50 Jahren das katholische Mädchen vom Lande als Inbegriff der Bildungsbenachteiligung, so wird heutzutage dem männlichen Gesamtschüler diese zweifelhafte Ehre zuteil. Zudem verwundert, mit welcher Nonchalance der Mythos des angeblich erst durch die IGS aus dem Joch des reaktionären Standes-Schulsystems ‚befreiten‘ Arbeiterkindes konserviert wird. Ein Blick in die Jahrbücher der Gymnasien (in denen die Berufe der Eltern aufgelistet sind) belegt eindeutig, dass bereits Mitte der 1960er Jahre (mithin 10 Jahre vor der ersten IGS-Gründung!) diese sinnvolle Bildungsexpansion stattgefunden hat. Wenn dann auch noch der Schuldezernent, der entsprechend der Einheitsschul-Doktrin seiner Partei lieber heute als morgen alle Gymnasien in Integrierte Gesamtschulen umwandeln würde, betont, wie wichtig ihm ‚Spiel und Spaß‘ an weiterführenden Schulen sei, kann man nur noch verwundert den Kopf schütteln. Mit solch einer verklärten ‚Spiel-und-Spaß-Pädagogik‘ werden wir den Status ‚Exportweltmeister‘ garantiert nicht bewahren können.“

Dr. Bernd Franzinger


"Auf den ersten Blick könnte 'NO auf Bildungsreise' als eine kuriose Mischung aus Fantasy, Comedy und Science-Fiction missverstanden werden.
Doch die taktisch geschickte Verschleierung verbirgt letztlich eine humoristische Darstellung des deutschen Schulsystems ...
NO soll die Eignung und Übertragung des Bildungssystems auf seinen Planeten überprüfen, Gero verteidigt das System.
Mit zunehmendem Gedankenaustausch wird ersichtlich, dass NO hinter der Fassade eines geordneten Systems Chaos sieht. Im Dialog entsteht eine messerscharfe, pointierte Analyse, Gedanken an bildungspolitische Nivellierung werden ebenso laut wie Wortspiele: Ist diese Gemeinschaftsschule eine gemeine Schule? Vielleicht weil sie falsche Erwartungen weckt?
NO mutmaßt, dass Schüler als Versuchskaninchen missbraucht werden. Werden Ideologen zu Gleichheitsaposteln? ...
Das Buch (ist) ein wichtiger Beitrag zum Hinterfragen des Bildungssystems: Es enthält von der strukturierten Darstellung des dreigliedrigen Schulsystems bis hin zu Problemen der Pisa-Studien und des Schülertransports nahezu alle Fragen, die uns aktuell bewegen.
Hauptpunkt ist die Gefahr einer pädagogischen Nivellierung."

Reiner Henn in DIE RHEINPFALZ vom 17.8.2013



Termine 2013:

15. August
19 Uhr 30
Premierenlesung, Buchhandlung Thalia, Kaiserslautern
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